Bildung und Ausbildung sind von wachsender Bedeutung
für das Wohlergehen des Einzelnen und der Gesellschaft.
Die Menschen spüren in vielen Bereichen den Wandel von
der Industrie- zur Wissensgesellschaft. Sie wissen, dass Bildung
in der Wissensgesellschaft mehr denn je über Berufschancen
und Lebensteilhabe entscheidet. Bildung wird zur neuen
sozialen Frage des 21. Jahrhunderts.
Die Zukunftsfähigkeit Nordrhein-Westfalens hängt
wesentlich von der Qualität der Schulbildung unserer
Kinder und Jugendlichen ab. Wer an und in unseren Schulen
etwas grundlegend verändern will, muss das Wohl und das
Wohlergehen unserer Kinder und Jugendlichen in den Vordergrund
stellen. Unser aller Zukunft liegt in der Zukunft unserer
Kinder. Darum müssen wir ihnen ein tragfähiges Fundament
geben – das ist unser aller Auftrag. Denn PISA hat gezeigt,
dass unser Schulsystem unsozial und im bundesweiten Vergleich
nicht gut genug ist.
Mit dem neuen Schulgesetz, das am 22. Juni 2006 im nordrhein-westfälischen
Landtag nach dritter Lesung verabschiedet worden ist, setzt
die CDU-geführte Landesregierung den Rahmen für
eines der modernsten und leistungsfähigsten Schulsysteme
in Europa. Das Ziel ist ein gerechtes Schulwesen, in dem Schülerinnen
und Schüler unabhängig von ihrer sozialen Herkunft
ihre Chancen und Talente nutzen und entfalten können.
Das Schulgesetz basiert auf den Prinzipien soziale Gerechtigkeit,
pädagogische Freiheit und staatliche Verantwortung. Die
Schulen sollen ihr eigenes Profil entwickeln und den Unterricht
sowie das Schulleben weitgehend selbstständig und eigenverantwortlich
organisieren. Sie sollen in einen Wettbewerb treten, der sozial
verantwortlich gestaltet wird. Der Staat beschränkt sich
künftig auf die Vorgabe von Standards, Lernzielen und
Rahmenvorgaben. Das neue Schulgesetz ermöglicht mehr
individuelle Förderung und mehr Durchlässigkeit
zwischen den Schultypen und setzt zugleich auf mehr Allgemeinbildung
und Erziehung.
Zur Bekämpfung des Unterrichtsausfalls und für
die Sicherstellung der Ganztagsbetreuung hat die Landesregierung
um Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und Schulministerin
Barbara Sommer konkret gehandelt. Im Wahlkampf hatte die CDU
versprochen, für mehr und besseren Unterricht zu sorgen.
Und sie hat Wort gehalten! Bei Regierungsübernahme waren
4.000 zusätzliche Lehrerstellen für verlässlichen
Unterricht Ziel der CDU. Insgesamt wurden bereits nach der
Hälfte der Legislaturperiode 4.570 zusätzliche Lehrerstellen
gegen den Unterrichtsausfall und für mehr individuelle
Förderung der Kinder geschaffen. Im Vergleich zum Zeitpunkt
des Regierungswechsels hat die Landesregierung die Situation
durch neue Stellen und Rücknahme von Stellenstreichungen
um insgesamt 6.850 Stellen verbessert und den Unterrichtsausfall
deutlich um rund 45 Prozent senken können. Das lässt
hoffen und eröffnet neue Chancen und Perspektiven für
unsere Kinder und Jugendlichen.
Das Bildungspolitische Netzwerk (BPN) der CDU Nordrhein-Westfalen
möchte einen Beitrag für eine zukunftsorientierte
und erfolgreiche Schulpolitik in unserem Land leisten. Unterstützen
Sie uns im gemeinsamen Dialog mit schul- und bildungspolitisch
interessierten Menschen. Erarbeiten Sie mit uns Ideen und
Vorschläge für ein zukunftsfähiges und qualitativ
hochwertiges Bildungssystem in Nordrhein-Westfalen, zum Wohle
unserer Kinder. Machen Sie mit und helfen Sie dabei, unsere
Vorstellungen weiter zu entwickeln und Sie den politisch Verantwortlichen
im Dialog näher zu bringen! Innerhalb des Netzwerkes
können Sie sich individuell einbringen, eine Mitgliedschaft
in der CDU ist dafür keine Voraussetzung. Gemeinsam haben
wir gute Chancen, mit diesem Netzwerk in unsere Gesellschaft
hineinzuwirken.
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